Urin - Untersuchung

 

Hier gibt es zwei Möglichkeiten


  • Den einfachen Urinstick. Hier bekommt man innerhalb ein bis zwei Minuten ein Überblick . Er zeigt z.B. Erkrankungen des unteren Harntraktes an (Leukozyten, Nitrit, Blut) oder Nierenerkrankungen (zusätzlich oft Eiweiß, manchmal auch Glukose). Urobilinogen und Bilirubin können auf Leber- oder Gallenerkrankungen weisen und Keton und Glukose z.B. auf einen Diabetes.

Ein Urinstick zeigt meist Erkrankungen an die schon spürbar da sind.

Möchte man durch seinen Urin gerne erfahren was organisch vielleicht im Argen liegt, aber noch unentdeckt und evtl auch noch mit wenig Beschwerden im Zusammenhang steht, so steht hierfür folgendes zur Verfügung


  • die traditionelle Urinfunktionsdiagnostik. Hierbei werden 6 Reagenzgläser mit dem ersten Morgenurin des Patienten gefüllt und mit verschiedenen Reagenzien versetzt. Nun folgt einmal die Kaltprobe (evtl verfärbt oder verändert sich jetzt schon der Urin) und danach die Kochprobe (der Urin wird im Wasserbad jeweils 2 Minuten gekocht). Je nachdem welche Phänomene, Farben oder Ausflockungen sich im jeweiligen Glas zeigen kann man die unterschiedlichen Organfunktionen (Niere, Leber, Galle, Herz-Kreislauf, Darm/Schleimhaut) beurteilen.

Bei beiden Untersuchungen bitte ich Mittelstrahlurin abzugeben.

Am besten und sichersten auszuwerten ist der erste Morgenurin, allerdings sollte bei dem Urin-Teststick der Urin nicht älter als 2 Stunden sein.